Bierlexikon

Inertgas: ein Gas, das aufgrund seiner chemischen Eigenschaften mit Bier keine bzw. keine negative Reaktion eingeht (z.B. Stickstoff und Kohlendioxid)

Infektion: Brauer meinen damit den Kontakt der Würze oder der Gefäße mit dem Bier schädlichen Mikroorganismen (= Kontamination); in der Medizin ist eine Infektion der Kontakt bzw. die Ansteckung mit Krankheitserregern; dieser Begriff, sollte im Brauereibereich nicht mehr verwendet werden und zukünftig dem medizinischen Bereich vorbehalten bleiben, denn Bierschädlinge sind in der Regel keine Krankheitserreger

Infusion: die Einführung größerer Flüssigkeitsmengen in ein Gefäß bzw. in einen Organismus

Infusionsverfahren: Maischverfahren, bei dem keine Teilmaischen gezogen und gekocht werden, sondern die Gesamtmaische über die Rasten bis zur Abmaischtemperatur aufgeheizt wird

Innenkochung: dabei wird die Würzepfanne nicht direkt beheizt, sondern man erhitzt die Würze in einem Wärmetauscher, der in der Pfanne montiert ist (= Innenkocher) mittels Dampf oder Heisswasser

Isobarometrisch: vgl. isobarometrisches Füllprinzip

Isobarometrisches Füllprinzip: im zu füllenden Gebinde wird bei der Abfüllung der gleiche Druck aufgebaut, der in der Zuführleitung bzw. im Drucktank herrscht; dies vermeidet die Entbindung von Kohlendioxid und ermöglicht eine schaumfreie, volumengenaue Abfüllung der Gebinde; der Fülldruck liegt dabei deutlich über dem Sättigungsdruck des Kohlendioxids, wobei der Bierlauf wegen der Höhendifferenz erfolgt

Iso–Säuren: alle isomerisierten -Säuren

Isohumulon: ein Teil der iso–Säuren

Isomerisierung: die Bitterstoffe des Hopfens (-Säuren) sind zunächst wasserunlöslich und müssen durch mindestens sechzigminütiges Würzekochen wasserlöslich gemacht werden; beim Würzekochen findet im Bitterstoffmolekül eine chemische Umlagerung statt, die als Isomerisierung bezeichnet wird, es entstehen die iso–Säuren

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